Sie ist zweifellos das Schmuckstück von Bad Eisenkappel und steht inmitten des Ostfriedhofes. Wunderschöne Fresken zeigen Maria und das Christkind, die Kreuzabnahme und Beweinung Christi, sowie den Marientod.
Über dem Hauptaltar trohnt die Heilige Dreifaltigkeit, der Altaraufsatz ist ein reich vergoldetes Kunstwerk von Michael Stigger. In der Mitte steht die Statue der wundertätigen Muttergottes mit dem Jesukind, neben ihr Joachim und Anna, zwischen den Säulen die hl. Barbara und hl. Katharina.
Aus der zweiten Hälfte des 18. JH stammt der Altar der Annakapelle und zeigt die hl. Anna als Lehrerin Marias. Die zwei Seitenaltäre stammen aus der ersten Hälfte des 18. JH. Die Orgel ist eine der ältesten Österreichs, sie trägt die Jahreszahl 1652.
Ein Kunstwerk besitzt Maria Dorn in der neugotischen Monstranz aus dem Jahre 1820. Eine Besonderheit bildet auch der hölzerne Stiegenaufgang zur etwas höher gelegenen Kirche. Auch das bekannte “Kircherltragen” bezieht sich auf diese Kirche.
Sie zählen europaweit zu den schönsten Naturwundern. Kein Besucher wird diese Höhlen verlassen, ohne tief bewegt zu sein.
Zu den Obir-Tropfsteinhöhlen kommt noch die Geschichte des Bergbaus: Auf den von der Natur geschaffenen Gängen konnten Arbeiter schneller und tiefer in den Berg dringen. Heute offenbart sich dem Besucher eine unterirdische Welt, in der sorgfältig gesetztes Licht die absolute Dunkelheit erhellt. Ehrfürchtig steht man vor dem, was Bergleute einst erblickt haben. Ihr Alltag wird auf dem Weg durch die Höhlen angreifbar und erlebbar.
Mit der speziellen HDTV-Projektion in einer der Höhlen bekommen die Besucher eine Welt unverfälschter Natur und Sinnlichkeit präsentiert. Die hochauflösende Videotechnik gibt Eindrücke von kleinsten Details der Tropfsteine. Die Kamera vermittelt Einblicke in Bereiche, die dem Betrachter normalerweise verborgen bleiben. Eine Rarität sondergleichen sind die lebenden Tropfsteine, Zeugen von 2,6 Millionen Jahren Geschichte. Auf einer Länge von ca. 5 km erstrecken sich 12 Höhlen. Der Teil der besichtigt werden kann, ist durch ein 1,3 km langes System von Gängen verbunden.
Die Obir-Tropfsteinhöhlen sind nur mit Führung zu besichtigen. Im Sinne von Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung wurde beschlossen, die 24 km lange Zufahrt zu den Höhlen auf 1078m nicht öffentlich zugänglich zu machen. Die Entdeckungsreise startet daher mit den Höhlenbussen am Hauptplatz von Bad Eisenkappel und führt nach ca. 3 Stunden Gesamtdauer wieder dorthin zurück. Die Führung durch die Höhlen selbst dauert ca. 1,5 Stunden.
Bad Eisenkappel bietet eine Vielzahl an Wandermöglichkeiten. Sie können sich dabei sowohl selbstständig auf den Weg machen oder auch eine von den geführten Wanderungen wahrnehmen.
Ergeh- und erlebbar wird das Vellachtal durch mehr als 200 Kilometer bestens gepflegte und übersichtlich beschilderte Wander- und Bergsteigerrouten, z.B.: entlang der Trögerner Klamm (mit natürlich angelegten Rastplätzen). Sanftgrüne Almböden in allen Himmelsrichtungen geben den Blick frei auf die gewaltigen Massive im Westen, Süden und Osten.
Ein Geheimtipp für alle Naturliebhaber.
Im Wasser geboren, vom Wasser geformt. Diese wild romantische Schluchtenlandschaft ist ca. 8 km von Bad Eisenkappel entfernt. Zwischen schroffen Kalkfelsen fließt der sauerstoffreiche, glasklare und grün-bläulich schimmernde Wildbach in dem sich Forellen tummeln.
Der größte Teil des Gebietes wird von den Trias-Kalken gebildet. Diese wurden vor rund 250-210 Mio. Jahren aus den Überresten kalkhaltiger Organismen gebildet. Die tiefen Schluchten sind das Ergebnis der seit Jahrmillionen wirkenden Erosion des Wassers. Sand und Steine wurden Bachabwärts befördert und schliffen oft riesige Felswannen in das Bachbett.
Diese Klamm ist ein buntes Mosaik aus Wäldern, Schluchten, Felsen, natürlichen Quellen, Wasserfällen sowie Kaskaden und bietet eine einzigartige Naturlandschaft von außergewöhnlichem Charakter. Alpine Vegetationselemente und sub-mediterrane Arten sowie seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten finden hier ihren Lebensraum. Im Bachbett findet man die herrlich bunten Konglomerate welche durch das Wild-
wasser wunderschön geschliffen wurden.
In den einstigen Stallungen der Buschenschenke „Zum Florian“ schlagen heute die Herzen von Motorrad-Liebhabern höher.
In dieser Ausstellung werden seltene und wertvolle Stücke aus der Geschichte des Motorrades und aus den Anfängen des Motorsportes gezeigt. Motorräder, die beinahe schon hundert Jahre alt sind, führen uns technische Entwicklungen vor Augen, die ohne dem Wissen und der Erfahrung von Motorrad-Pionieren nicht denkbar gewesen wäre.
Das Sammeln von Motorrädern und das Zusammentragen von bäuerlichem Hausrat und Werkzeug entwickelte sich zu einer nie endenen Leidenschaft (der Museumsbetreiber).
Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 19 Uhr. Anmeldung erforderlich, Tel. 04238/543












