Die Wallfahrtskirche Maria Schnee (Kaltenberg) lockt, weithin in der Buckligen Welt sichtbar und auf einer Seehöhe von 850 m vor der Kulisse von Rax und Schneeberg, mit einem bemerkenswerten Votivbild und jährlich wechselnden Ausstellungen. Diese Kirche ist bei Wallfahrern sehr beliebt. Jedes Jahr kommt eine Vielzahl von Besuchern, um eine Messe in dieser prächtigen Kirche zu feiern und um den Segen der Mutter Gottes zu erbitten. Kaiserin Maria Theresia spendete der Kirche ein Kreuzpartikel, das bis heute noch verwendet wird.
Der sehr versteckte Pfarrhof birgt einen prächtigen Arkadeninnenhof sowie die Pfarrhofkirche. Davor ziert der zweit größte Rosengarten Niederösterreichs mit bunter Blütenpracht das barocke Juwel.
Die Geschichte der Pfarre Pitten ist eng mit dem Stift Reichersberg am Inn in Oberösterreich verbunden. Die umfangreiche Zehentschenkung im 12. Jahrhundert an das Stift im Bereich der Ostgrenze des Reiches gegen Übernahme der Seelsorgeverpflichtung reicht mit ihren Wurzeln weit in die heutige Bucklige Welt hinein.
Das Museumsdorf besteht aus 5 Gebäuden. Das Kernstück ist das alte Bürgerspital, welches von 1571 bis 1910 als solches bestand. Heute sind die Räume als Heimatmuseum eingerichtet. Mit der Errichtung eines alten Stübels, einer Mühle, eines Schüttbodens und eines Stadels wurde es zum Museumsdorf erweitert. Alljährlich finden hier zahlreiche Ausstellungen und Kulturveranstaltungen statt. Im Schüttboden ist der Ausstellungsraum „Most im Dorf“ eingerichtet.
Auf den Ausläufern des Rosaliengebirges erheben sich die mächtigen Mauern von Burg Forchtenstein. Ab dem 17. Jahrhundert im Besitz der Familie Esterházy, hielt das Bollwerk selbst den vorrückenden Osmanen stand und war somit bestens geeignet, als Tresor für die von Fürst Paul I. eingerichtete Schatzkammer zu dienen. Noch heute ziehen die Schatzkammer, die barocken Familienportraits, die militärischen Sammlungen aus drei Jahrhunderten, die Kapelle, die Burgküche, das Zeughaus, der Burgbrunnen sowie Sonderausstellungen den Besucher in ihren Bann.
Die höchste Erhebung der Buckligen Welt (896 m) ermöglicht einen reizvollen Rundblick über die sanfte Hügellandschaft. An klaren Tagen reicht der Rundblick über den Neusiedlersee, den Schneeberg, den Wechsel bis zu den Steiner Alpen in Slowenien. Die Aussichtswarte weist eine Höhe von 22 m auf und wurde erstmals im Jahre 1882 errichtet. Der heute bestehende Aussichtsturm wurde 1978 erbaut. Die Aussichtswarte ist auf gut markierten Wanderwegen, vom ca. 20 Gehminuten entfernten Rastplatz an der Landesstraße von Hochneukirchen, bequem zu erreichen.













