Alles begann vor gut 9.800 Jahren. Die kilometerhohen Gletscher der Eiszeit haben sich vom Tal zurückgezogen und hinterlassen eine Landschaft voller Gefahren: Lose Gesteinsmassen, Geröll und zerklüftete Gebirgsflanken. Dann taut der Permafrost langsam auf und lässt zwei Drittel des Berges samt Gipfel in das Tal hinunter stürzen. Gewaltige Massen werden bewegt, türmen sich zum sogenannnten „Tauferberg“ und versperren dem Gebirgsbach aus dem „Horlachtal“ seinen Lauf. Auf seiner Suche nach einem neuen Weg ins Tal entsteht der Stuibenfall.
Meterhoch ragen die Wasserfahnen in den Himmel. Diese Wasserstaub-Wolken geben dem gewaltigen Naturschauspiel auch seinen Namen: „Stuibenfall“. Der Wasserstaub erfreut die Besucher mit seiner natürlich, erfrischenden Wirkung. Darüber hinaus fördert er auch noch die Gesundheit. Eine einzigartige Alpenflora verleiht dem Stuibenfall ein würdiges Ambiente. Oft setzt ein großer Regenbogen an sonnigen Tagen einen bunten Höhepunkt. Besonders sehenswert: die natürliche Steinbrücke über den reißenden Gebirgsbach.
Er ist eigentlich aus einer Naturkatastrophe heraus entstanden und heute das Wahrzeichen und Naturjuwel von Oetz. Ursprünglich war die Senke des Sees eine alte Talfurche paralell zum Ötztal. Nach der letzten Eiszeit hat ein gewaltiger Bergsturz diese Senke an ihrem südöstlichen Ende versperrt und die gesamte Talsohle bedeckt. Dadurch hat sich ein See aufgestaut. Bedingt durch die Lage im Kristallgestein besitzt der Piburger See sehr weiches Wasser. Im Hochsommer steigt die Oberflächentemperatur auf bis zu 24 ° C. Der See ist durch seine landschaftlich überaus reizvolle Lage ein beliebtes Ausflugsziel für Schwimmer und Wanderer.
Die Ufer des Piburgersees sind meist steil und teils felsig. Am Südende des Piburger Sees liegt die Badeanlage mit großen Liegeflächen. Das Schwimmen im See ist nur in diesem Bereich zu empfehlen. An der Badeanstalt gibt es einen Ruderbootverleih, sodass Sie sich das besondere Spiel der Berge, die sich im See spiegeln, mit Holzbooten aus nächster Nähe betrachten können.
Die Fahrstraße führt bis zum gebührenpflichtigen Parkplatz in Piburg, von dort ist der Zugang zum See nur zu Fuß durch ein liebliches Wiesental um den Piburger Bach möglich. Um den See verläuft ein Rundweg durch den Wald mit Einkehrmöglichkeiten direkt am See oder im Weiler Piburg. Weitere Wanderwege erschließen das Gebiet von Oetz und Habichen.
Seit der Entdeckung von Ötzi - dem Mann aus dem Eis - im Jahre 1991, wurde das Ötztal um eine kulturelle Sensation reicher. Die weltberühmten Funde aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. bilden ein archäologisches Aushängeschild für das gesamte Ötztal, und sind, wie der Name der Gletschermumie schon sagt unwiderrufbar mit diesem Tal und seinen Bergen verbunden.
Bis zu diesem Zeitpunkt war das Ötztal archäologisch gesehen völlig unerschlossen. In der Folge intensivierte man die Forschungen und heute wissen wir, daß der früheste Aufenthalt des Menschen bereits ab 8000 v. Chr. nachgewiesen ist.
Die hinterlassenen Spuren der urgeschichtlichen Bewohner bleiben dem Auge der Allgemeinheit sehr oft verborgen. Zu spärlich ist meist der archäologische Befund. Durch Umsetzung des archäologischen Kontextes in Form von entsprechenden Rekonstruktionen, Ergänzungen und Modellen kann der Alltag vorgeschichtlicher Zeiten sichtbar und gegenständlich vermittelt werden. In diesem Sinne entspricht der archäologische Freilichtpark „Ötzidorf“ dem museumspädagogischen Trend, Wissenschaft auf verständliche Weise der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Öffnungszeiten
Anfang Mai - Ende September
täglich von 09.30 – 17.30 Uhr
Oktober von 09.30 – 17.00 Uhr
Das Wandergebiet von Hochoetz beginnt im Ötztal, reicht hinüber bis ins idyllische Nedertal und weiter bis nach Kühtai und tief hinein in die Stubaitaler Alpen und benachbarte Seitentäler des Ötztales. Im Mittelpunkt dieser großartigen Wanderarena liegt die Bergstation der Acherkogelbahn mit Panoramarestaurant und Sonnenterrasse. Sie ist Ausgangs- und gleichzeitig Zielpunkt. Denn direkt vom Ausstieg aus den bequemen Panoramagondeln öffnet sich Ihnen ein schier endloses und bestens markiertes Wanderwegnetz mit einfachen Hüttentouren, beeindruckenden Gipfelwanderungen und Übergängen in die benachbarten Täler der Ötztaler- und Stubaitaler Alpen. Viele leichtere Touren sind für jeden Bergfreund, unabhängig von Alter und Konstitution - recht einfach zu bewältigen (manche Forstwege sogar mit dem Kinderwagen!), für die größeren Touren sind neben guter Kondition auch festes Schuhwerk, Sonnen- und Regenschutz und eine gute Wanderkarte der Ötztaler- und Stubaitaler Alpen zu empfehlen. Echte Gipfeltouren benötigen schon ein rechtes Maß an Bergerfahrung oder die Begleitung eines Bergführers.














