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Ganzkörperkältetherapie -110°C

Nur mit Badekleidung in einen Raum mit minus 110 Grad Celsius gehen und dort bis zu drei Minuten verweilen? Was unvorstellbar klingt, ist eine Therapieform, die um 1980 in Japan entwickelt worden ist und inzwischen breite Anwendung findet. Auch die Kurzentren bieten diese Form der Ganzkörperkältetherapie an, die von den Anwendern sogar als sehr angenehm empfunden wird. Die Liste der Erkrankungen bzw. der damit verbundenen Beschwerden, die mit Hilfe der Ganzkörperkältetherapie (auch Cryo-Therapie genannt) gelindert werden können, ist lang. Sie reicht von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und Arthrosen über Wirbelsäulen-Erkrankungen, chronischen Schmerzzuständen bis hin zu Neurodermitis und Schuppenflechte sowie Schlafstörungen.

Therapie im Drei-Kammer-System

„Die Ganzkörperkältetherapie erfolgt in einem Drei-Kammer-System“, schildert Dr. Sabine Weinzettel vom Kurzentrum die Anwendung. „Die ersten beiden bilden mit Temperaturen von minus 10 und minus 60 Grad Celsius Schleusenkammern, in denen sich die Patienten einerseits kurz akklimatisieren. Andererseits haben diese beiden Kammern aber auch einen technischen Zweck – sie sollen verhindern, dass aus der eigentlichen Therapiekammer zu viel Kälte entweicht“, ergänzt die Ärztin. In der Therapiekammer bleiben die Patienten ca. drei Minuten. „Dabei spürt man zwar die Kälte auf der Haut, sie geht aber nicht unter die Haut. Trotzdem wirkt sich die extrem niedrige Temperatur auf den gesamten Körper aus, da sich die Hautgefäße zusammenziehen und es zu einer Umverteilung des Blutes kommt“, beschreibt Frau Dr. Weinzettel. Um empfindliche Körperteile vor Erfrierungen zu schützen, tragen die Anwender Mund-, Nasen- und Ohrenschutz, Handschuhe sowie Socken und feste Schuhe. „Insgesamt wird die Therapie sehr gut vertragen. Auch von älteren Personen. Wir hatten hier schon über 80-Jährige, die von der Therapie profitierten“, unterstreicht die Medizinerin.

Blockierte Schmerzleitung

Die extreme Kälte blockiert in erster Linie die Schmerzleitung. Das bedeutet, dass der durch die niedrige Temperatur ausgelöste, nicht unangenehme „helle“ Schmerz, den unangenehmen „dumpfen“ überlagert. Wie die medizinische Forschung inzwischen festgestellt hat, bildet sich bei chronischen Schmerzen meist das so genannte Schmerzgedächtnis aus, bei dem bereits durch geringe Schmerzen heftige Reaktionen auftreten können. Durch die Ganzkörperkältetherapie wird dies positiv beeinflusst. Die extreme Kälte wirkt auch entzündungshemmend. Ein Aspekt, der bei chronischen Entzündungen genutzt wird. Deshalb eignet sich die Therapie auch bei rheumatoider Arthritis, bei Morbus Bechterev sowie Neurodermitis und Schuppenflechte. Dies insofern, da durch die niedrigen Temperaturen auch der Juckreiz blockiert wird. „Die leistungssteigernde Wirkung der Ganzkörperkältetherapie hat mit der Umverteilung des Blutes zu tun: Dieses wird aus der Haut gepresst, wodurch die Muskulatur besser durchblutet wird“, beschreibt Weinzettel einen Effekt, den vor allem Leistungssportler nutzen, um ihre Trainingsergebnisse zu verstärken.

Zwei bis drei Einheiten pro Tag

Damit die Ganzkörperkältetherapie ihre Wirkung optimal entfalten kann, sollte diese während einer drei- bis vierwöchigen Kur erfolgen. „Optimal ist es, wenn die Patienten zwei bis drei Mal pro Tag in die Kältekammer gehen – mit einem Abstand von drei bis vier Stunden dazwischen“, rät die Ärztin. Der positive Effekt ist mitunter schon nach einer Behandlung für den Patienten spürbar. Die meisten berichten von einer auffallenden Besserung ihrer Beschwerden nach etwa 14 Tagen. Diese Besserung kann bis zu einem halben Jahr anhalten.

Wie bei allen Therapieformen gibt es auch bei der Ganzkörperkältetherapie Gegenanzeigen. Sie darf zum Beispiel nicht bei Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen, nach einem Schlaganfall oder Herzinfarkt, bei Epilepsie, unbehandeltem Bluthochdruck oder bei Durchblutungsstörungen angewendet werden. Auch eine akute Erkrankung – etwa eine Erkältung – sprechen gegen diese Behandlung. Was das Alter betrifft, können unter bestimmten Voraussetzungen schon Kinder ab vier Jahren (in Begleitung eines Erwachsenen) die Kältekammer aufsuchen. Ansonsten ist sie bis ins hohe Alter anwendbar.

Indikationen:

  • Entzündlich-rheumatische Erkrankungen der Gelenke und der Wirbelsäule
  • Arthrosen
  • Weichteilrheumatische Erkrankungen (Fibromyalgie)
  • Chronische Schmerzzustände unterschiedlicher Ursache
  • Gestörte Regulation des Muskeltonus bei Infantiler Zerebralparese, Multipler Sklerose und Muskelverspannungen
  • Schuppenflechte ohne und mit Gelenkbeteiligung
  • Neurodermitis
  • Stumpfe Verletzungen der Gelenke, Zustände nach operativen Eingriffen an Gelenken und an der Wirbelsäule
  • Leistungsoptimierung in Beruf, Sport und medizinischer Rehabilitation

Kontraindikationen:

  • Durchblutungsstörungen
  • Herzerkrankungen, sehr hoher Blutdruck
  • Schlaganfall
  • Gefühlsstörungen der Extremitäten
  • akute Erkältung
  • Kälteunverträglichkeit
  • Platzangst
  • offene Wunden
  • lokale Erfrierungen
  • Sensibilitätsstörungen
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